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Was ist eine Vision Quest?
Das Wort Vision Quest leitet sich ab aus den beiden Worten vision, das aus dem Lateinischen stammt und als Gesicht übersetzt werden kann und Quest, das dem englischen "question" am nächsten kommt und für Frage steht. In der Sprache der Lakota Indianer, eines indigenen nordamerikanischen Stammes wurde die Vision Quest mit "Hanbleceya" bezeichnet, dem Flehen um ein Gesicht.
Darunter verstanden die Lakota das Bitte und die Anrufung an den „Grossen Gott“ Ihnen eine Vision für Ihr Leben zu schenken. Im Deutschen wird dieses Ritual meist als Visionssuche
bezeichnet.
Um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen:
die Visionssuche ist keineswegs ein Ritual, bei dem tagelang auf eine vom Himmel kommende Eingebung oder gar die Erleuchtung gewartet wird. Vielmehr bietet uns die Natur in dieser Zeit einen Spiegel, der
unser Inneres abbildet. So sind die Ereignisse während der eigentlichen Vision Quest (Schwellenphase) meist unspektakulär. Anfangs erscheinen sie dem Einzelnen sogar kaum erwähnenswert. Erst in der
Integrationsphase nach der Zeit "Draussen" fallen die Dinge in ihren Platz und der Schleier über dem Verborgenen wird gehoben.
Die Natur hilft mir, mein Inneres zu erkennen und zu würdigen.
Warum sollte ich vier Tage und Nächte alleine und fastend in der Wildnis verbringen?
Alte Ritual für moderne Menschen - im Zeitalter des Internet?
Die Drei Phasen einer Vision Quest!
Die drei Säulen, auf denen die Vision Quest ruht!
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